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Neue Parkplätze für den Wilhelm

Stadtwerke Porta übernehmen Parkraumbewirtschaftung

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Am 8. Juli ist es soweit. Nach fünf Jahren Bauzeit wird das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta wieder eröffnet. Der gesamte Unterbau des Denkmals, die sogenannte Ringterrasse, wurde aufwändig ausgebaut und renoviert. Grundlage für den Ausbau ist ein neues Besucherkonzept, das unter anderem auch Ausstellungsflächen vorsieht. Außerdem finden die Besucher im Sommer eine neue Gastronomie und können auf den neugestalteten Flächen die Aussicht über die Porta und die Weser bis zum Norddeutschen Tiefland genießen.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal wurde 1892 bis 1896 am „Tor nach Westfalen“ errichtet. Entworfen wurde es von Bruno Schmitz im Stil des Spätwilhelminismus. Die Bronzestatue Kaiser Wilhem I. ist ein Werk des Bildhauers Caspar von Zumbusch. Seit mehr als 120 Jahren grüßt das Denkmal Durchreisende und Einheimische von seinem Standort am Ostende des Wiehengebirges.

Mit der Neueröffnung wird das Denkmal deutlich mehr Besucher als zuvor anziehen, da sind sich die Verantwortlichen sicher. Damit erhöht sich auch der Bedarf an Parkplätzen. Am Wendehammer „Unterm Willem“ an der Barkhauser Straße sollen schon bald neue Parkmöglichkeiten entstehen. Stadt und Eigentümer führen derzeit noch Gespräche über die Ausgestaltung. Die Fläche muss befestigt werden und mit Parkscheinautomaten bestückt werden. 140 zusätzliche PKW-Plätze sind geplant.

Bewirtschaftet wird der neue Platz von den Stadtwerken Porta Westfalica. „Wir richten dafür ein neues Geschäftsfeld ein“, erklärt Randulph Noack, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Unser Leistungsangebot erweitert sich mit der neuen Aufgabe. Dabei werden wir eng mit der Stadt Porta zusammenarbeiten. Ich freue mich, dass Porta mit dem Neubau der Ringterrasse für Gäste noch attraktiver wird.“

Die Ticketpreise sollen einheitlich auf allen zum Denkmal gehörenden Plätzen sein. In Zukunft sind weitere Maßnahmen denkbar, um den Verkehr zum Denkmal zu entlasten. „Zum Beispiel ein Bustransfer oder ein Parkleitsystem, das die Besucher über freie Parkplätze informiert“, weiß Noack. „Der Bustransfer könnte in einem Kombiticket zusammen mit dem Parkticket erhältlich sein.“ Knöllchen werden die Mitarbeiter der Stadtwerke allerdings nicht verteilen. Die Überwachung der Parktickets wird die Ordnungsbehörde der Stadt Porta Westfalica übernehmen.

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